FÜRSTENHOF KADITZ

Die Geschichte des Hauses

Wie der „Fürstenhof“ seinen Namen zurückerhielt

Vom „Zum Fürstenhof“ über „Zur Einheit“ bis zur Wiedereröffnung als „Fürstenhof“.

„Zum Fürstenhof“

Die Geschichte dieses Hauses begann im Jahr 1897 mit Hermann Krobitzsch. Ermutigt von der wohlwollenden Unterstützung seines ersten Gesuchs reichte er am 11. Januar 1898 erneut ein Gesuch um Zustimmung für den Bau eines Restaurantgebäudes mit Stall ein.

Gleichzeitig sollte die schon erteilte Konzession um Bier- sowie Weinausschank und eine Ausspanne erweitert werden. Dieses Gesuch wurde jedoch abgelehnt, und so gab Krobitzsch seine Pläne für die Schankwirtschaft auf.

Nun stellte Oskar Rost einen Antrag auf Schankkonzession und trieb den Bau des „Fürstenhauses“ voran.

1900: Das Lokal „Zum Fürstenhof“

Im Jahr 1900 erwarb Privatus Friedrich August Hegewald die Konzession zum Schank- und Speisenwirtschaftsbetrieb sowie zum Krippesetzen. In einem Schreiben vom 10. Mai 1900 wurde das Lokal erstmals als „Zum Fürstenhof“ bekannt.

Wie es zu diesem Namen kam, wird bis heute nur gemutmaßt.

1912 bis 1928: Treffpunkt vieler Vereine

Von 1912 bis 1928 war Privatus Ernst Traugott Türke Besitzer der Gaststätte. Durch ihn fanden hier viele Vereine Einkehr.

Nach Herrn Türke kaufte Herr Arthur Dietze die Gaststätte und ließ an der östlichen Giebelseite eine Werbung mit dem Text „Restaurant Zum Fürstenhof, Inh. Arthur Dietze“ anbringen. Diese war noch bis zum Jahr 2000 zu sehen.

Wechselnde Betreiber und schwere Zeiten

Für wenige Jahre übernahm anschließend Richard Mohn die Gaststätte, bevor er von Gustav Fröde abgelöst wurde. Dieser bewirtete hier im Zweiten Weltkrieg und noch kurze Zeit danach die Gäste.

1948 lösten Gustav Peschel und seine Frau Olga Gustav Fröde ab. In dieser Zeit kamen überwiegend Männer zum Biertrinken hierher, da man für das Essen Marken abgeben musste.

„Zur Einheit“

1950 wurde aus zeitgemäßen Gründen schließlich aus dem Fürstenhof die „Einheit“. Auch hier ist unklar, warum man sich für diesen Namen entschied.

Ab 1949 kam es trotz guter Nahverkehrsanbindungen zu häufigen langfristigen Schließungen der Gaststätte. 1975 wurde das Haus sogar als Lager für Schulmöbel genutzt.

Jugendclub, Renovierungen und neue Farbe

Zwischenzeitlich wurde die Gaststätte unter anderem von Herrn Erwin Anders, um 1930, Herrn Peter Müller, um 1980, und Herrn Christian Heinrich, um 1990, bewirtschaftet.

Ein erwähnenswerter Fakt ist, dass es zu Zeiten der FDJ einen gut besuchten Jugendclub in den Kellerräumen gab.

Anlässlich einer Neueröffnung der „Einheit“ zu Beginn der 1980er Jahre waren die Gasträume nicht wiederzuerkennen: Alle Räume waren frisch renoviert und sorgfältig hergerichtet – das Meisterstück eines Malergesellen.

Erst 1990 frischte man den Außenputz des Gebäudes neu auf, wodurch es seine karminrote Farbgebung bekam.

2005: Wiedereröffnung mit Gewölbekeller

Nachdem die Gaststätte wieder einige Jahre geschlossen hatte, wurde sie am 15. April 2005 mit hergerichtetem Gewölbekeller erneut von Herrn Torsten Schart eröffnet.

2025: Rückkehr des Namens „Fürstenhof“

Nach mehreren Besitzerwechseln wurde das Haus am 27. September 2025 mit dem neuen Betreiber Herrn Ralph Grupe endlich wieder als „Fürstenhof“ neu eröffnet.

Kontakt & Adresse

📞 0351 21041818

📧 info@fuerstenhof-kaditz.de

📍 Riegelplatz 6, 01139 Dresden

So-Do 11-21 Uhr, Fr & Sa 11-23 Uhr

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